Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe
Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe

Besucher ab 09.01.2013

Treffen der Bundesärzte der bageh

Von links nach rechts: Michael Sonntag (ASB), Henning Lange (JUH), Dr. Norbert Matthes (DLRG), Dr. Ulrich Jost (DLRG), Hanno Thomas (DLRG), Dr. Rainer Löb (MHD), Prof. Peter Sefrin (DRK), Dr. Jörg Oberfeld (JUH), Stefan Markus (MHD), Ralf Sick (JUH)

Beim diesjährigen Treffen der Bundesärzte der BAGEH am 15. April 2016 diskutierten Bundesärzte und ihre Referenten unter anderem die 2015 erschienenen Guidelines des European Resuscitation Council (ERC).

Abschließende Empfehlungen diesbezüglich werden zurzeit erarbeitet und demnächst auf unserer Homepage veröffentlicht.

Die DLRG als diesjährige federführende Hilfsorganisation hatte zu dem Treffen in das DLRG Bundeszentrum nach Bad Nenndorf eingeladen.

 

 

Gemeinsame Grundsätze verabschiedet

Am 1. Januar sind die überarbeiteten "Gemeinsamen Grundsätze für die Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe" der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe in Kraft getreten.

Diese Grundsätze sind ein wesentlicher Bestandteil des für den Bereich Erste Hilfe sinnvollen und einheitlichen Qualitätsmanagements der Hilfsorganisationen in der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe.
Wird über die Durchführung der Ausbildung in Erster Hilfe zwischen einem externen Partner und einer Hilfsorganisation der BAGEH eine Vereinbarung geschlossen und ist die Bundesebene der Hilfsorganisation Vertragspartner, so ist diese für die Einhaltung der in dieser Vereinbarung getroffenen Inhalte gegenüber dem Partner auch für ihre Mitgliedsverbände verantwortlich. Die Sicherstellung der Einhaltung erfolgt jeweils durch eine Beschreibung der Prozessabläufe gemäß Rahmenplan.

 

Hier können Sie die Gemeinsamen Grundsätze direkt herunterladen.

kostenlose smartphone-App

Mit der App immer bestens informiert!

Die neuesten Informationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe können Sie nun auch über unsere Smartphone-App direkt als Push-Nachricht auf ihr Mobiltelefon gesendet bekommen. Hierzu benötigen Sie lediglich unsere kostenlose App, die Sie mit Hilfe des oben aufgeführten QR-Codes direkt auf Ihr Mobiltelefon laden können.

Warnwestenpflicht in Deutschland

Ab 1. Juli 2014 gilt auch in Deutschland eine Warnwestenpflicht, dann muss in jedem Fahrzeug eine Sicherheitsweste vorhanden sein.

Wer ab sofort keine Warnweste im Auto hat, dem kann ein Bußgeld von 15 Euro auferlegt werden. Und wer an einem Unfa...llort keine Sicherheitsweste trägt, der riskiert sogar seinen Versicherungsschutz.

Zwar gibt es in Deutschland keine Vorschirften dafür, wo die Westen aufzubewahren sind, die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe empfiehlt jedoch sie griffbereit, etwa im Seitenfach der Tür zu verstauen, und nicht etwa im Kofferraum.

Erhältlich sind die roten, gelben oder orangenen Westen, die in anderen EU-Ländern schon seit Jahren Pflicht sind, im Internet ab zwei Euro. Aber auch viele Tankstellen bieten Warnwesten an. Aber Achtung: Die Weste muss der Norm DIN EN 471 beziehungsweise der EN ISO 20471:2013 entsprechen.

Übersicht der Landesarbeitsgemeinschaften Erste Hilfe

Ab sofort stehen die Kontaktdaten der jeweiligen Landesarbeitsgemeinschaften Erste Hilfe im Bereich "Wer wir sind" zur Verfügung. HIER gelangen Sie direkt zur entsprechenden Seite.

Geänderte DIN 13164 für KFZ-Verbandkästen

Seit Jahresbeginn gilt für Verbandkästen eine geänderte DIN-Norm. Verbandkästen nach bisherigem Recht dürfen noch das ganze Jahr 2014 verkauft werden. Ein Verbandkasten ist in jedem Pkw Pflicht. Nach § 35h Absatz 4 StVZO genügt hierfür jeder Verbandkasten, der den Zweck zur Erste-Hilfe-Leistung ausreichend erfüllt. Deshalb darf auch über das Jahr 2014 hinaus der alte Verbandkasten bis zum Erreichen seines Verfallsdatums verwendet werden.

 

Gegenüber DIN 13164 (Stand: Januar 1998) wurden Art und Menge des beschriebenen Inhalts den neuesten medizinischen Erkenntnissen angepasst.

Neu aufgenommen wurde:

- 1 14-teiliges Fertigpflasterset,
- 1 Verbandpäckchen K,
- 2 Feuchttücher zur Hautreinigung

Gestrichen  wurde:

- 1 Verbandpäckchen M,
- 1 Verbandtuch BR,
- 4 Stück Wundschnellverband DIN 13019-E 10 x 6
- die Verwendung von Mullbinden als Alternative für Fixierbinden

Sitzung der Bundesarbeitsgemeinschaft

Sitzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe

Am 13. und 14. Dezember 2013 trafen sich die Mitglieder der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe zu ihrer Jahresabschlusssitzung. Auf der Tagesordnung stand neben einem umfangreichen Informationsaustausch der Hilfsorganisationen auch die strategische Festlegung für das kommende Jahr.

Ebenso fand ein Rückblick auf das zur Neige gehende Jahr statt. Hierbei zogen die Beteiligten ein positives Resumé. Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung konnten die Organisationen in einer gemeinsamen Aktion mit dem GRC und der DGAI durch zahlreiche Aktionen auf die Thematik der Wiederbelebung aufmerksam machen. Die nächste Woche der Wiederbelebung wird übrigens in der Zeit vom 22. bis zum 26. September 2014 bundesweit stattfinden.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der BAGEH fand darüber hinaus im Februar 2013 ein Open-Space-Forum statt, an dem Ausbilder und Ausbildungsverantwortliche der Organisationen sich untereinander austauschen konnten. Hierbei entstanden viele gute Arbeitsaufträge, durch deren Umsetzung die Erste-Hilfe-Ausbildung in Deutschland zukünftig attraktiver gestaltet werden kann.

So beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe derzeit mit einer didaktischen Aktualisierung der Erste-Hilfe-Ausbildung, sowie der Ausbildung in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen für Führerscheinbewerber.

Die Zusammenarbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe mit den entsprechenden Landesarbeitsgemeinschaften wurde und wird auch weiterhin intensiviert.

Nicht zuletzt erhielt der Internetaufritt der BAGEH eine vollständige Überarbeitung. Ebenso nutzt die BAGEH nun auch die Präsenz bei Fachebook (www.facebook.com/BAGEH), um möglichst viele Ausbilder und Interessierte zu erreichen.

Newsletter

Ab sofort können Sie sich zu unserem kostenlosen Newsletter anmelden. Dieser erscheint künftig in unregelmäßigen Abständen per Email. Er soll aus erster Hand über wichtige Neuerungen rund um die Erste-Hilfe informieren.

Da uns jedoch bewusst ist, dass gerade in der heutigen Zeit oftmals ein Informationsüberfluss herrscht, werden wir sparsam mit dem Versand dieser Informationen umgehen.

Damit Sie künftig alle wichtigen Änderungen und Mitteilungen erhalten können, müssen Sie sich lediglich auf unserer Internetseite www.bageh.de anmelden. Danach erhalten Sie eine Email, auf die Sie bitte antworten, um die Registrierung vollständig abzuschließen.

 

26.11.2013

 

Überarbeitung unseres Internetauftritts

Um möglichst vielen Menschen die Ziele der Bundesarbeisgemeinschaft Erste Hilfe näher zu bringen, hat sie seit November 2013 eine eigene Facebookseite eingerichtet. Unter www.facebook.com/bageh finden sich grundlegende Informationen über die BAGEH. Regelmäßig werden dort auch interessante Informationen rund um die Erste Hilfe veröffentlicht. Ebenso haben die Besucher dort die Möglichkeit, interaktiv mit der BAGEH in Verbindung zu treten und sich untereinander auszutauschen. Bereits nach wenigen Tagen erzielte die BAGEH dort über 700 "gefällt-mir"-Angaben.
Gleichzeitig wurde das Layout des Internetauftritts www.bageh.de optisch grundlegend überarbeitet. Die Seite erscheint nun in einem neuen, modernen und ansprechenden Design und ist von nun an auch für die Darstellung auf Smartphones und Tablets optimiert.

 

03.11.2013

Bilanz zur ersten „Woche der Wiederbelebung“

Bundesweit haben weit mehr als 500 regionale Gliederungen der Hilfsorganisationen, Kliniken, Rettungsdienste, Betriebe und weitere Einrichtungen insgesamt über 700 erfolgreiche  Aktionen auf die Beine gestellt. Dadurch wurden nicht nur Tausende Menschen in  Laienreanimation geschult, sondern das Thema mit „großer Lautstärke“ in die  Öffentlichkeit getragen.

 

Darüber hinaus wurde auf überregionaler Ebene u.a. durch Berichterstattung in TV,  Radio sowie Top-Print- und Onlinemedien, Aktionen auf Facebook und Twitter,  Plakatwerbung sowie der Kaya Yanar TV- und Kino-Spot dafür gesorgt, dass mehrere Millionen Menschen mit „Prüfen Rufen Drücken“ in Berührung kamen – bis hin sich damit aktiv auseinander zu setzen.

 

22.09.2013

TV-Spot "Ein Leben retten" mit Kaya Yanar

Aktion "Ein Leben retten. 100 pro Reanimation"

Unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ findet vom 16. bis 22.9.2013 die „Woche der Wiederbelebung“ statt.

 

Die Aktionswoche ist ein bundesweites Event, welches das Bewusstsein in der Bevölkerung für Erste Hilfe schärfen und zum Handeln im Notfall motivieren soll.
 
Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gestützt. Initiiert wurde sie durch den Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. (BDA) und der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI). Durchgeführt wird sie in Kooperation mit dem German Resuscitation Council e.V. und der Stiftung Deutsche Anästhesiologie an.
 
Die Ausgangslage: Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Obwohl jeder helfen könnte, tun es die wenigsten. In Deutschland ist die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich sehr gering: Nur in 17 % der Fälle werden einfache, aber lebensrettende Maßnahmen ergriffen.
 
Hier setzt das gemeinsame Interesse an. In der Sache ist es auch ein Anliegen der Hilfsorganisationen, die „Helferquote“ zu erhöhen.

 

Mehr zum Thema: www.einlebenretten.de

Reanimationsunterricht in Schulen

Der Deutsche Rat für Wiederbelebung – German Resuscitation Council e.V. (GRC) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) legen ein abgestimmtes Ausbildungskonzept für einen mehrstufigen Reanimationsunterricht innerhalb der Schul-Curricula in Deutschland vor.

Die im Mai 2013 veröffentlichte Version soll überall dort herangezogen werden, wo über eine Verankerung des Themas „Wiederbelebung“ (Reanimation) im Schulunterricht nachgedacht wird.

Diese Maßnahme verspricht auch aus wissenschaftlicher Sicht den größten Erfolg, um die sehr niedrige Bereitschaft der deutschen Bevölkerung zur Ersthelfer-Reanimation zu steigern. Derzeit liegt die Quote in Deutschland bei 14%, während sie in anderen europäischen Ländern 50-70% erreicht (dort findet sich die Wiederbelebung im Übrigen auch verbindlich in den Lehrplänen).

Das vorgelegte dreistufige Konzept basiert inhaltlich auf den aktuellen ERC-Leitlinien 2010 zur Wiederbelebung und ist auf die verschiedenen Altersgruppen ausgerichtet. Das Konzept ist als Leitfaden für die jeweilige lokale Umsetzung zu verstehen. Empfehlungen zu konkreten Lehrmaterialien, logistischer Umsetzung sowie evtl. Fortbildungen für Lehrkräfte/Lehrer an Schulen werden in einem weiteren Schritt erarbeitet werden.

Die Hilfsorganisationen sind hierzu jederzeit gerne ansprechbar.

Reanimationsunterricht in Schulen - Konzept des GRC und der BAGEH 2013
GRC-BAGEH_ReanU-Schule_13-05_final.pdf
PDF-Dokument [301.7 KB]

25 Jahre BAGEH - Zukunftsthemen für die Erste Hilfe

80 Vertreter der großen deutschen Hilfsorganisationen trafen sich am 14./15. Februar 2013 in der Johanniter Akademie in Münster, um über die Zukunft der Erste-Hilfe-Ausbildung zu diskutieren. Anlass war das 25-jähirge Bestehen der  Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe.

Christoph Müller, Diplompädagoge und Leiter der BAGEH - Geschäftstelle, fasst Ergebnisse zusammen: „Um auch in Zukunft attraktiv zu sein, muss die Erste-Hilfe-Ausbildung aktueller und kompakter werden. Wir müssen die Neuen Medien einbinden – und E–Learning Instrumente schaffen. Auch wir müssen stärker als bisher die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit anderen kulturellen Hintergründen berücksichtigen. Denn Zuwanderung ist gesellschaftliche Realität – und an sprachlichen und kulturellen Barrieren darf Hilfefähigkeit nicht scheitern. Ein neues Konzept zur Notfallpädagogik und eine lebensweltnähere Erste-Hilfe-Ausbildung werden die Lernwirksamkeit und Motivation zur Hilfeleistung stärken“.



BAGEH-Forum 2013 in Münster

Weitere Themen des Forums waren die Gewinnung von ehren-und hauptamtlichen Ausbildern und Ausbilderinnen, der Ausbau von Landesarbeitsgemeinschaften zur Ersten Hilfe sowie Wirkungsforschung zur Ersten Hilfe im Europäischen Kontext.

 

Eine Fortsetzung der engen Kooperation mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und die Pflicht zur Wiederholung von Erste-Hilfe-Kursen alle
5 Jahre werden angestrebt. Ausgebaut werden in Zukunft die frühe Erste Hilfe-Ausbildung an den Grundschulen und spezielle Angebote für Senioren.

Zusammenfassung der Veranstltungsergebnisse
Zusammenfassung der AG Ergebnisse des BA[...]
PDF-Dokument [122.7 KB]

Fragen zur Ersten Hilfe?

Stellen Sie ihre Fragen, wir geben gerne Auskunft: Kontaktformular

Kurstermine?

Bitte wenden Sie sich an die einzelnen Mitgliedsorganisationen.

Ansonsten nichts Neues?

Auch wenn es mal nichts Aktuelles in den Vordergrund zu stellen gibt, bedeutet das nicht, dass die Organisationen in der BAGEH keine Arbeit leisten.

 

Jede der Mitgliedsorganisationen beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum unterschiedlicher Aufgaben. Nicht immer steht dabei "Erste Hilfe" im Vordergrund. Ungeachtet dessen treffen sich die in der BAGEH zusammenarbeitenden Bundesärzte und Ausbildungsreferenten regelmäßig - sowohl aus eigenem Interesse sowie auf Einladung Dritter, um Fragestellungen zur Ersten Hilfe und zur Erste-Hilfe-Ausbildung zu erörtern und dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen. Dabei lernen alle Beteiligten mit- und voneinander und lassen dies in ihre Arbeit einfließen. 

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