Skip to content

Prüfen! Rufen! Drücken!

Jedes Jahr könnten in Deutschland so mehr als 10.000 Menschenleben zusätzlich gerettet werden, wenn Augenzeugen bei einem Herzkreislaufstillstand umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen würden. Seit 10 Jahren leistet das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB), unterstützt vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) und dem Bundesgesundheitsministerium (BMG), einen wichtigen Beitrag, um allen Bürgerinnen und Bürgern die notwendigen Maßnahmen zur Wiederbelebung Prüfen! Rufen! Drucken! zu vermitteln. Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) ist im NAWIB dabei mit dem Ziel, die Wiederbelebungsquote in Deutschland zu verbessern. Durch das Herzensretter-Konzept fördern die Organisationen der BAGEH niedrigschwellig die Hilfsbereitschaft der Teilnehmenden im Ernstfall. Denn Wiederbelebung ist kinderleicht und wer hilft, macht alles richtig! Das helfende Eingreifen von Augenzeugen ist im Falle eines beobachteten Herzkreislaufstillstandes überlebenswichtig. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute. Nach dem Prüfen der Atmung sollten Augenzeugen sofort die Notrufnummer 112 wählen. Die gebührenfreie Nummer funktioniert europaweit aus dem Festnetz und dem Mobilfunknetz. Die 112 kann auch von einem fremden Mobiltelefon ohne Eingabe des PIN gewählt werden. 2008 wurde in der Europäischen Union (EU) der einheitliche Notruf 112 eingeführt. Die Leitstelle wird Ihnen folgende Fragen stellen:

  1. Wo ist der Notfall?
  2. Was ist passiert?
  3. Wie viele Personen sind betroffen? 
  4. Welche Verletzungen oder Krankheitszeichen liegen vor?

Legen Sie erst dann auf, wenn die Person aus der Leitstelle keine weiteren Fragen mehr hat.

Mehr Informationen findest Du auf www.wiederbelebung.de

An den Anfang scrollen