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Private Notfallnummern (ICE) im Mobiltelefon Immer wieder erhalten die Hilfsorganisationen Anfragen zu Aufforderungen zur Verbreitung sogenannter ICE-Notfallnummern. Die Weitergabe von Informationen über ein Unfallgeschehen ist eine höchst sensible Aufgabe, die mit höchster Professionalität durchgeführt werden muss und nur in den seltensten Fällen über das Mobiltelefon erfolgt. Meist werden diese Nachrichten den Angehörigen schon aus psychologischen Gründen von einem Arzt in der Klinik, einem Polizisten an der eigenen Wohnungstür oder von speziell geschultem Personal im Rettungsdienst überbracht, welches eigens für Aufgaben wie die Benachrichtigung von Angehörigen über einen schweren Unfall oder gar einen Todesfall qualifiziert ist. Dem Rettungsdienstpersonal bleibt während eines Einsatzes keine Zeit, Angehörige zu informieren, da die Helfer vorrangig auf das Wohlergehen des Patienten und die Erhaltung der lebenswichtigen Funktionen konzentriert sind. Nicht zuletzt kann nicht ausgeschlossen werden, dass die ICE-Nummern von Dritten missbräuchlich verwendet werden. Hinterlegen Sie eine Notiz mit Namen, Anschrift und Telefonnummer der im Notfall zu informierenden Personen im Geldbeutel oder bei Ihren Papieren, dann können die zuständigen Personen im richtigen Moment die notwendigen Schritte einleiten. 10.03.2010 |